Anrather Werbering unterstützt Hilfsaktion

„Flüchtlingsprojekte zu unterstützen ist gelebte Solidarität“

Anrath (bn). Aktuelle Presseberichte zeigten deutliche Wirkung. Deshalb haben die im Anrather Werbering organisierten Unternehmer sich spontan entschlossen, den privaten Hilfstransport der Initiative finanziell zu unterstützen.

Stellvertretend für die Initiative LOT bekommt Frau Anna Rieve den Scheck über 500 Euro vom Ersten Vorsitzenden des Anrather Werberinges Peter Küppers überreicht

„Bei der Flüchtlingshilfe sind wir alle gefordert. Das ist ein Projekt bei dem nicht nur Einzelne, sondern die Allgemeinheit gefordert ist. Es wird einmal mehr bewiesen, was Ehrenamtliche mit persönlichem Engagement und Spenden erreichen können. Doch darf nicht vergessen werden, auch diese Helfer brauchen Hilfe! Mag die zu verteilende Kleidung auch gespendet sein, der Transporter fährt nur mit teurem Treibstoff und auch die Helfer müssen essen.“ Peter Küppers, unabhängiger Versicherungsmakler und Erster Vorsitzender des Anrather Werberinges, ist anzusehen, dass ihm die Sache nahe geht, ist er doch seit Jahren auch treibende Kraft hinter der Tschernobyl Kinderhilfe e.V. und weiß darum, dass in solchen Situationen oft schon kleine Hilfen segensreich sind. „Die Idee der Spende wurde im Vorstand deshalb nur kurz diskutiert und schnell beschlossen. Hier kennt halt jeder noch jeden und die Entscheidungswege sind kurz.“, erklärt Werbering-Geschäftsführer Thomas Helten (Gesundheitshaus Anrath). „Auch wir als Unternehmer müssen und wollen Flagge zeigen. Denn die Situation auf dem Mittelmeer ist, wie allgemein bekannt, schlimm genug. Wer will sich schon vorstellen, was den Flüchtlingen jetzt auf der Balkanroute droht, da das gute Wetter endgültig vorbei ist? Deshalb ist der Hilfstransport eine tolle Sache, die unser aller Unterstützung verdient.“

Der Anrather Werbering hofft, dass diesem Beispiel noch weitere Spender folgen und sich bereitfinden, dieses lobenswerte Hilfsprojekt ebenfalls zu unterstützen: Pfarre St. Katharina, Stichwort „Freiwillige Hilfe Flüchtlinge“, Spendenkonto DE78310605173200378031.

 

Foto (Qulle: privat): Stellvertretend für die Initiative LOT bekommt Frau Anna Rieve den Scheck über 500 Euro vom Ersten Vorsitzenden des Anrather Werberinges Peter Küppers überreicht

Batman in Anrath

Unternehmer bieten Fledermäusen Unterkunft

Anrath (bn) Wegen ihres Aussehens umgibt Fledermäuse etwas Geheimnisvolles und für manche Menschen auch Beängstigendes. Experten sehen das jedoch gänzlich anders! Für sie sind Fledermäuse nützlich Tiere. Als dämmerungs- und nachtaktive Jäger fangen sie Insekten. Zu ihrer Beute gehören hierbei nicht nur die für uns Menschen lästigen Mücken und Fliegen, sondern vor allem auch viele Schädlinge der Land- und Forstwirtschaft.

v.l.n.r.: Manuela Menn (Fledermaus-Ambulanz Viersen), Bernd Niklas (Autor), Heinrich Stevens (Uhrmacher-Meister), Jack Sandrock (NABU Willich)Die wendigen Flugmanöver in der Dämmerung haben es Heinrich Stevens (Uhrmacher­meister und Juwelier) und Bernd Niklas (freier Autor und Apotheker) angetan. Unabhängig von einander suchten sie deshalb nach Möglichkeiten, diesen bedrohten Tiere zu helfen. Über die Unternehmergemeinschaft des Anrather Werberings sind sie darüber mit­einander ins Gespräch gekommen. Der Kontakt zum Naturschutzbund NABU Willich war dann der logische nächste Schritt.
Schnell wurden Fledermauskästen für die eigenen Gärten als Behausung installiert. Ein elektronischer Fledermausdetektor hilft darüber hinaus, auch in der Dunkelheit ihre Flugbahnen zu verfolgen. Heinrich Stevens und Bernd Niklas hoffen mit ihrem Einsatz auf mehr Aufmerksamkeit für diese bedrohten Tiere: „Vielleicht gelingt es uns, nicht nur im Anrather Werbering weitere Unterstützer für diese faszinierenden Tiere gewinnen zu können. Schließlich kann mit geringem Aufwand Wertvolles für den Fledermausschutz getan werden.“ Oft genügt es zum Beispiel bereits, beim Umbau oder bei Renovierungsarbeiten nicht jede Ritze am Hausdach oder jede Fuge an der Hauswand zu schließen.

Jetzt wurde sowohl Heinrich Stevens als auch Bernd Niklas als Auszeichnung die Plakette „Fledermausfreundliches Haus“ verliehen. Der NABU-Landesverband NRW und das Landesumweltministerium NRW ehren damit Projekte, die die Zukunft der Fledermäuse sichern helfen. „Wir freuen uns darauf, diesem Beispiel folgend, noch viele weitere Plaketten in Willich zu vergeben“, so Jack Sandrock, Fledermausbeauftragter des Naturschutzbundes NABU Willich.

 

Kunden erwarten Präsenz im Internet

Denjenigen Unternehmen, die über keinen Internetauftritt verfügen, gehen eindeutig Kunden verloren.

2015 06 02 ScreenshotDies sind die Ergebnisse einer repräsentativen GfK-Umfrage (1). Unabhängig davon, ob Einzelhandel oder Apotheke, Supermarkt oder Schuhgeschäft, Dienstleister oder Handwerker, erwartet die Mehrheit der Kunden heutzutage von den Unternehmen demnach einen aussagekräftigen Onlineauftritt.

Die Präsenz im Netz ist dabei nicht ein wichtiger imagebildender Faktor eines Unternehmens. Er dient vor allem den Kunden immer mehr zur Information vor dem Einkauf. Gerade kleineren und mittleren Unternehmen scheint dies in seiner Bedeutung aber immer noch nicht hinreichend klar zu sein.

 

Mindestens ein Drittel der Kunden wechselt zur Konkurrenz, wenn dort die gesuchte Information nicht geboten wird.

Dabei sind die gesuchten Informationen oft ganz alltäglich und von allgemeinem Interesse. So erwarten z.B. 90% der Kunden auf einem Internetauftrit Informationen zu den Öffnungszeiten. Und 80% wünschen die Veröffentlichung von Preisen bzw. Preislisten.

Entgegen der vielfach geäußerten Meinungen ist eine gute Unternehmenswebsite auch für ältere Zielgruppen eindeutig relevant. "Eine fehlende Website ist heute vergleichbar mt dem schwarzen Vorhang im Schaufenster." (Hünemohr, Geschäftsführer Greven Medien).

Unternehmen sollten also dem eigenen Internetauftrittausreichend angemessen Aufmerksamkeit widmen, d.h. nicht nur einmal sich eine Vistenkarte zu verschaffen (und zu meinen, damit sei alles erledigt), sondern auf diesem Weg auch wirklich dem Kunden ständig aktualisierten Informationen zu bieten.
Gerade diese Aktualsierung ist besonders wichtig! Verschiedene Tests haben zur Genüge bewiesen, wie weit verbreitet falsche und nicht aktuelle Informationen im Internet sind und welche nachhaltiger Imageschaden dadurch verursacht wird.

(1) bundesweite repräsentative GfK-Online-Umfrage unter 500 Frauen und Männern ab 14 Jahren im Auftrag von Greven Medien GmbH Co. KG, Köln

 

showrooming vs webrooming

Obgeich die amerikanisierten Fachbegriffe nur den Wenigsten bekannt sein dürften, ist das damit bezeichnete Einkaufs- und Entscheidungsverhalten hinlänglich bekannt. Gerade das Showrooming, also die Information vor Ort im Geschäft und der abschließende Einkauf über das Internet wird ja seit Jahren heiß diskutiert.

Roland Berger hat hierzu in einer Studien nun äußerst überraschende Ergebnisse geliefert: Vergleicht man die real getätigten Umsätze wird mit Webrooming 11 (!!!) Mal mehr umgesetzt als mit dem Showrooming!

Zweifelsohne eine Erkenntnis, die es genau zu analysieren gilt. Denn hier scheint ein Bereich zu sein, mit dem der lokale Handel bisher eher brachliegende Möglichkeiten erfolgssteigernd nutzen kann. Gerade die kleinere Fachgeschäfte des lokalen Handels stehen hier unter Zugzwang. Denn obgleich das klassische Geschäft immer noch die erste Adresse für den Kauf selber ist, wird das Internet eindeutig bevorzugt, wenn es darum geht erste Informationen zu einem Produkt zu bekommen oder sich ein Bild über die Preissituation zumachen.

Damit wird immer stärker deutlich, dass nicht nur "irgendein Internetauftritt" erforderlich ist.

Die modernen Kunden, und das betrifft nicht nur die Jüngeren, erwarten heutzutage immer stärker, dass der "Fachhandel meines Vertrauens" sich auch angemessen im Internet präsentiert (und im Übrigen auch über E-Mail erreichbar ist). Um sich da wirkkungsvoll zu präsentieren reicht es nicht aus, nur ein paar Fotos des Ladenlokals oder eine Anfahrtskizze zu veröffentlichen. Gleichbleibende Aktualität, Detailinformationen zum Angebot und den Produkten sowie eine attraktive Form der Präsentation sind hier einige der wichtigen Kriterien.
Hier beginnt sich ein Trend abzuzeichnen: Weil für den Einzelnen die Internetpräsentation in der erforderlichen Top-Qualität oft nicht zu gewährrleisten ist schließen sich immer mehr Unternehmen zu einem gemeinsamen Internetauftritt unter professionellem Management zusammen.

(Quelle: Unternehmensberatung Roland Berger http://netzkombyse.de/2014/09/26/showrooming-die-blendgranate-des-handels/ sowie http://inc42.com)